So war das #otc18 Digitalisierung in Dresden

Plötzlich scheint alles smart und vernetzt zu sein, agil, 4.0 und disruptiv. Was macht die Zivilgesellschaft aus den neuen Versprechungen und konkreten Möglichkeiten der digitalen Welt? Was ist Hype, was praktischer Mehrwert? Auf dem Barcamp #Digitalisierung haben Macher erfolgreicher Bürgerprojekte, Innovatoren, Social-Start-ups, Blogger sowie erstaunlich viele Vertreter von Bildungsprojekten in Dresden diskutiert – wie digitale Tools interne Prozesse verändern, wie man digital mehr Wirkung erreicht und wie sich Zivilgesellschaft am Diskurs über die Chancen und Folgen von Digitalisierung beteiligen kann.

In der Regel ist auch im Impact Hub Dresden am Wochenende nicht ganz so viel los. Etwas anders am vergangenen Samstag: Knapp 80 gemeinnützige Organisationen trafen sich, um Themen rund um den digitalen Wandel zu diskutieren, voneinander zu lernen und sich zu vernetzen. Eindeutiger Befund: Nicht nur in Berlin erfinden, testen und releasen Nonprofits digitale Lösungen – in Sachsen gibt es eine vielleicht weniger bekannte, aber nicht weniger spannende digital-soziale Szene.

Mehrere Menschen stehen vor einer Metaplanwand

Was alles eine einzige Barcamp-Session auslösen kann, zeigte die Projektvorstellung des „Depot“ Leipzig. Auf der Sharing-Plattform können gemeinnützige Organisationen Ressourcen (von Veranstaltungsräumen bis hin zum Stand-up-Paddlingboard) teilen. Pfarrer Andreas Dohrn treibt das Projekt der Stiftung „Ecken wecken“ maßgeblich voran und stellte sich den Fragen der Teilnehmenden. Die Rückmeldungen reichten von grundsätzlicher Kritik an der Preisstruktur bis hin zu spontanen Angeboten, die Plattform in andere Städte zu transferieren.

Neben eigenen digitalen Produkten ging es in den 16 Sessions auch um die großen und wiederkehrenden Fragen des digitalen Wandels: Wie können wir fair im Netz diskutieren? Wie schirme ich mich gegen neugierige Programme und Websites ab? Wie gelingt die Umsetzung von Digital-Projekten in der eigenen Organisation? Und: Welche Rolle kann/muss eine Digital-Strategie spielen?

Mehrere Menschen sitzen vor einer Leinwand.
Open Transfer Camp am 15.09.2018 in Dresden
( © Henning Schacht Leuthener Str. 1 – D 10829 Berlin – phone (+49) 0177 6443393 -www.berlinpressphoto.de )

 

In Kürze erscheinen hier die ausführlichen Dokumentationen der Sessions sowie der Clip zum Camp. Bereits jetzt könnt ihr euch Fotos vom otc anschauen oder euch auf über die Social Wall Input holen.

Nach den insgesamt drei openTransfer CAMPs #Digitalisierung, in Berlin, Stuttgart und Dresden, steht als nächstes ein E-Book an, das viele Erkenntnisse aus den Barcamps präsentiert.

Wer sind wir?

Das openTransfer CAMP #Digitalisierung ist eine Veranstaltung der Stiftung Bürgermut zusammen mit der Robert Bosch Stiftung und dem Bundesministerium des Innern.

Mit openTransfer.de und den regionalen openTransfer CAMPs fördert die Stiftung Bürgermut Wissenstransfersysteme zur Verbreitung sozialer Innovationen. Das Anliegen ist es, bürgerschaftliches Engagement bekannter zu machen und gemeinnützige Projekte beim Wachstum zu unterstützen. Ein weiteres Programm ist der Weltbeweger.

Die Robert Bosch Stiftung GmbH gehört zu den großen, unternehmensverbundenen Stiftungen in Europa. In ihrer gemeinnützigen Arbeit greift sie gesellschaftliche Themen frühzeitig auf und erarbeitet exemplarische Lösungen. Dazu entwickelt sie eigene Projekte und führt sie durch. Außerdem fördert sie Initiativen Dritter, die zu ihren Zielen passen. Die Robert Bosch Stiftung ist auf den Gebieten Gesundheit, Wissenschaft, Gesellschaft, Bildung und Völkerverständigung tätig. Mit ihren zivilgesellschaftlichen Aktivitäten in Deutschland verfolgt sie eine doppelte Zielsetzung: Zivilgesellschaft strukturell stärken und Zusammenhalt in einer vielfältigen Gesellschaft unterstützen.

 

Eine Veranstaltung von

 

 

 

Netzwerkpartner

Impact Hub Dresden

 

 

 

Fotocredit: Henning Schacht/ openTransfer