Erzählcafé Weitersagen

Wie habt ihr große Veränderungen erlebt? Lebensentscheidungen, gesellschaftliche Umbrüche, berufliche Neuorientierung – jede:r hat Erfahrungen mit Wandel. Im Erzählcafé zum Projekt „Weitersagen“ (www.projekt-weitersagen.de) sind wir gespannt auf Eure persönlichen Geschichten und Erlebnisse. Wir wollen zuhören, verstehen und die Vielfalt der Erfahrungen wertschätzen. Kommt dazu und teilt Eure Geschichte! Zusätzlich zum Session-Programm werden Geschichten Erfahrungsgebender aus Ostdeutschland in der Ausstellung “Weiter sagen. Was uns ostdeutsche Umbruchserfahrungen für die Zukunft lehren” beim openTransfer CAMP gezeigt. 

Neue Beteiligungskultur – Chancen, Herausforderungen, Lösungen!

Beteiligungskultur hat Konjunktur – vielerorts lassen sich gemeinwohlorientierte Projekte entdecken, die auf eine Zusammenarbeit von Kommunen, Zivilgesellschaft und andere Akteure setzen. Zivilgesellschaft schafft Unternehmen … die vor Ort wirken und für Zusammenhalt sorgen. Doch welche Chancen und Herausforderungen gibt es? Welche Erfahrungen haben wir in der Stadtverwicklung gemacht, und welche anderen Lösungen gibt es bereits? Welche wilden Allianzen können entstehen und welche Gelingensbedingungen können identifiziert werden? Wir möchten Raum für diese Fragen schaffen, für Vernetzung, und auch um die Erfahrung aus Weimar zu teilen, sowie zu erfahren, was andere Initiativen und Organisation bereits tun!

Queerer Aktivismus im ländlichen Raum – (Wie) geht das?

Wie etabliert mensch queeraktivistische Arbeit in einer Region, in welcher queere Lebensrealitäten unsichtbar gemacht oder angefeindet werden?
Wie schaffen wir es Verbündete zu finden, Strukturen & Netzwerke aufzubauen und für mehr Sichtbarkeit zu sorgen?
Mit welchen besonderen Herausforderungen muss im ländlichen Raum gerechnet werden, wie können wir diese wichtige Arbeit trotz finanzieller Kürzungen erhalten und was können wir gegen die immer größer werdende Bedrohungslage von rechts unternehmen?
Nach einem kurzen Input von Ocean über die eigenen Erfahrungen als queeraktivistische Person im sächsischen Hinterland, können Fragen gestellt werden und wir versuchen gemeinsam Ideen zu sammeln und Strategien zu entwickeln, wie wir für mehr Sichtbarkeit und Sicherheit von queeren Menschen im ländlichen Raum sorgen können.

Beuteltiere & Blühwiesen: Erfahrungsaustausch mit dem Arbeitskreis Görlitz nachhaltig

Der Arbeitskreis Görlitz nachhaltig wurde 2021 aus zivilgesellschaftlichen Engagement heraus initiiert und entwickelt sich seitdem zu einer städtischen Plattform, welche Akteur:innen, Projekte und Prozesse nachhaltiger Stadtentwicklung miteinander verbindet. Nach einem Einblick in unsere bisherigen Wachstumsschritte und unsere Verortung in der Stadt, möchten wir anhand unserer Erfahrungen mit Euch in den Austausch kommen: Mit welchen Widerständen und Herausforderungen sind zivilgesellschaftliche Initiativen konfrontiert? Welche Chancen und Potentiale gibt es?  Was braucht es, um nachhaltig in der Stadtgesellschaft wirksam zu sein?

Barrieren einreißen in der Zivilgesellschaft

Inklusion wird auch in der Zivilgesellschaft ein immer größeres Thema. In der Session möchte ich gemeinsam mit euch einen Blick auf vorhandene Barrieren in euren Organisationen werfen und überlegen, wie man diese abbauen könnte. Das Bewusstsein für vorhandene Barrieren ist der erste Schritt zu mehr Teilhabemöglichkeiten für alle.

Kommune trifft Klimaschutz: Erfolgsmodelle von LocalZero-Teams

LocalZero ist Teil von GermanZero. Die Organisation setzt sich für ein klimaneutrales Deutschland ein. Während GermanZero sich in der Bundespolitik für eine ausreichende Finanzierung der nötigen Klimamaßnahmen einsetzt, arbeitet LocalZero an kommunaler Klimaneutralität. Im Fokus stehen die ehrenamtlichen LocalZero-Teams, die vor Ort Ansprechpartner für die lokale Klimaneutralität sind. Dafür bekommen die Lokalteams verschiedene Tools an die Hand, um den richtigen Weg für ihre Kommune zu finden.
Wir werfen einen Blick darauf, was Lokalteams konkret in ihrer Kommune bereits in Bewegung gesetzt haben und welche Möglichkeiten es gibt sich vor Ort für Klimaneutralität einzusetzen.

Übers Klima sprechen im Quartier – Erfahrungen aus Bonn Tannenbusch

Beim Klimaschutz ist es wichtig, dass alle Menschen mitreden können.
Auch Menschen, die es schwerer haben, sich zu beteiligen.
Wie können wir das schaffen?
In Bonn Tannenbusch haben wir dazu ein Projekt gemacht.
Es hieß „Übers Klima sprechen im Quartier“.
Wir möchten euch von dem Projekt erzählen.
Wir teilen, was wir wichtig finden und was wir gelernt haben.
Danach möchten wir hören, was ihr darüber denkt.

Sozial gerechten Klimaschutz in der Nachbarschaft organisieren – GemeinsamKiez

Wie können wir sozial gerechten Klimaschutz und Klimafolgenanpassung in die Breite bringen? GemeinsamKiez von PLAN B 2030 organisiert den Aufbau von Hausgemeinschaften und Nachbarschaftsgruppen, in denen Menschen Schritt für Schritt ihre Nachbarschafft und ihren Alltag umgestalten können. Wir möchten uns über unsere Methoden und konkrete Aktionsideen für Klimaschutz in der Nachbarschaft austauschen sowie neue Kooperationsmöglichkeiten ausloten.

Mit Kita- und Schulfördervereinen Zukunft gestalten – wie wir BNE-Projekte gemeinsam mit jungen Menschen umsetzen

Wie können Fördervereine Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an Kitas und Schulen konkret unterstützen? Gemeinsam stellen der Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg (lsfb) und die Projektleitung eines aktuellen BNE-Vorhabens am Gymnasium das Projekt „Regenwasser für den Schulgarten“ vor, das mit Jugendlichen umgesetzt wird und die Relevanz von Wasser für das Klima thematisiert. Das fächer- und jahrgangsübergreifende Vorhaben ist partizipativ angelegt und arbeitet mit Zukunftsmethoden wie Design Thinking. Im Fokus: Kinder und Jugendliche als vulnerable Gruppe in der Klimakrise stärken – durch echte Teilhabe, kreative Ansätze und die Unterstützung durch Fördervereine. Die Session lädt zum Austausch über Gelingensbedingungen, Herausforderungen und Chancen ein.

Der Fahrradbus – Ein Beitrag für lokalen Klimaschutz und die Mobilitätswende

Unser Fahrradbus fährt jeden Dienstag zu zwei Schulen in Halle (Saale). Wer mitfahren will, kann jederzeit entlang der Routen zusteigen. Der Fahrradbus ersetzt das Elterntaxi und schafft Raum für ein Stück Mobilitätswende in Halle. Inspiriert vom Bicibús aus Barcelona und als Teil der internationalen Bicibús-Bewegung fordern die Teilnehmenden mit ihm sichere Radwege.

Wozu braucht’s den Fahrradbus?

Weniger Stau: Im Fahrradbus ersetzen wir mit jeder Fahrt mindestens 30 private PKW-Touren.

Sicherheit: In der Gruppe und mit polizeilicher Begleitung sind wir sicher unterwegs.

Gemeinschaft: Kinder finden neue Freund*innen. Bereits auf dem Schulweg können sie sich austauschen.

Umwelt & Gesundheit: Radfahren ist gut fürs Klima und hält fit! Unsere Kinder kommen gutgelaunt und munter in der Schule an.

Inklusion: Unser Fahrradbus fordert gute Radinfrastruktur für alle Menschen. Das macht unsere Stadt barriereärmer und sicherer. Gute Radinfrastruktur hilft auch, dass Rettungsfahrzeuge schneller ans Ziel gelangen, als in verstopften Innenstädten.