Erzählsalon – wir hören euch zu

Utopie, Eigentum, Solidarität, Privilegien – Begriffe unserer Zeit. Doch was bedeuten sie für dich persönlich? Was hat sich im Umgang mit diesen Begriffen verändert? Und an welchen Punkten in deinem Leben bist du ihnen besonders begegnet? In diesem Erzählsalon schaffen wir Raum für offene Gespräche, gemeinsames Nachdenken und neue Perspektiven. Kommt vorbei und bringt eure Erfahrungen mit.

Wir treffen uns für den Erzählsalon draußen am Erfahrungs-Sammel-Mobil des Projekts „weitersagen“. Hier findet ihr Beispiele von ostdeutschen Umbruchserfahrungen und was sie uns für die Zukunft lehren. Wenn auch du eine Umbruchsgeschichte erzählen und teilen möchtest, komme am Mobil gerne auf uns zu.

Rechtsextreme Mobilisierung auf Social Media verstehen

Rechtsextreme Jugendgruppen erreichen und mobilisieren zunehmend mehr junge Menschen. Auf Social Media scheinen ihre Inhalte erfolgreicher zu sein als je zuvor. In dieser Session möchte ich gemeinsam mit euch genauer hinschauen: Wie funktionieren die Online-Strategien rechtsextremer Jugendgruppen? Warum gelingt es ihnen, Jugendliche zu mobilisieren – und was können wir dem entgegensetzen?

Zwischen (Un-)Sichtbarkeit und (Un-)Sicherheit – Diversitätsorientierung & Allyship als Reaktion auf aktuelle Herausforderungen im Engagement

In dieser interaktiven Session bist du eingeladen, gemeinsam mit anderen Engagierten zu reflektieren, wie wir demokratische Räume sicherer und vielfältiger gestalten können. Wir bringen Erkenntnisse aus unserer Forschung zu diversitätsorientierter Demokratiearbeit im ländlichen Raum Thüringens mit. Diese liefern wichtige Einblicke in aktuelle Herausforderungen der Arbeit von Selbstorganisationen marginalisierter Communities als Akteur*innen der Demokratiearbeit. Durch den Austausch zu den Forschungsergebnissen und euren Erfahrungen wollen wir herausfinden, wie wir uns gegenseitig besser unterstützen, Hindernisse für Teilhabe abbauen und konkrete Solidaritätsstrategien entwickeln können.

Aktionsprogramm Kommune – Frauen in die Politik

Das Projekt „Aktionsprogramm Kommune – Frauen in die Politik“ zeigt, wie Frauen im ländlichen Raum für kommunalpolitisches Engagement gewonnen und gestärkt werden können. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald sind dafür Formate entstanden, die informieren, vernetzen und konkret ermutigen, politische Verantwortung zu übernehmen.

Ich möchte Einblicke in die Erfahrungen aus der Region geben: von der Landfrauenwerkstatt über den Politikführerschein bis hin zu neuen Austauschformaten wie dem frauenpolitischen Stammtisch. Gemeinsam können wir darüber sprechen, was solche Angebote vor Ort brauchen, wie sie wirken und was andere Regionen daraus mitnehmen können.

Wie aktiviere ich Jugendliche für mein Projekt?

Im Spacemaker-Projekt unterstützt das Kulturlandbüro Jugendliche bei der Erschaffung von Jugendorten in Vorpommern-Greifswald. Dabei stoßen wir immer wieder auf die Frage: Reicht das was wir machen aus, um bei den Jugendlichen anzukommen oder braucht es mehr, wenn ja was?
Wenn ihr euch diese Frage auch stellt, bietet die Session Raum für Erfahrungsaustausch aus der/für die Praxis.

Kooperative Bürgerbeteiligung mit dem „unsichtbaren Drittel“

Wie lassen sich Menschen aus dem „unsichtbare Drittel“ erreichen, die sich aus verschiedenen Gründen (bisher) nicht am gesellschaftlichen Zusammenleben beteiligen? Im Barcamp tauschen wir uns einerseits über mögliche Gründe für das Nicht‑Mitwirken des „unsichtbaren Drittels“ aus und finden andererseits gemeinsam Ideen, Beispiele und Formate, wie diese Gruppe besser in das Gemeindeleben und Gemeinwesen involviert werden kann – vor allem im ländlichen Raum.

Aus welchen Gründen bleiben Menschen zurückhaltend, die „More in Common“ der Gruppe der „Enttäuschten“ und „Pragmatischen“ zuordnet? Was genau brauchen diese Bürger:innen, um sich besser gehört zu fühlen und um mehr Sinn zu empfinden, die Gesellschaft mitzugestalten? Dies ermittle ich als Prozessbegleiterin für die bundesweite Initiative „Bürgernetzwerk“ (https://www.buergernetzwerk.de/), die auch Menschen aus dem „unsichtbaren Drittel“ eine Stimme geben möchte.

Pro bono: Was bringt’s euch konkret? Offene Runde zu Erfahrungen

Lasst uns über Angebote von Pro-bono-Unterstützungen für eure Organisationen ins Gespräch kommen.  Habt ihr schon Erfahrungen damit gemacht. Wenn ja – welche und wenn nicht – warum?
Ich kann etwas genauer auf die relativ neue Pro Bono Allianz Deutschland eingehen. Sie bringt die wichtigsten Akteure zusammen, die kostenlose Unterstützung von Expert*innen für Organisationen vermitteln. Das umfasst viele Bereiche, wie Buchhaltung/Finanzierung, Organisationsentwicklung, Datenkompetenz/ Digitalisierung / IT + Technologie oder auch
Kommunikation + Marketing / Visual Content. Im Bereich Rechtsberatung steuere ich ein bundesweites Programm und könnte davon erzählen.

Zusammenhalt – Zusammen halten

Zusammenhalt in der Gesellschaft funktioniert nur, wenn jede*r über den eigenen Tellerrand hinausschaut. Es gibt nicht nur ein ICH, sondern eine Zivilgeselschaft braucht eine klare Zusage zum WIR.
In dieser Session möchten wir vom Projekt „Inklusive Bildung M-V“ von der Hochschule Neubrandenburg aktiv ausprobieren, was es dazu braucht, GEMEINSAM ein starkes Miteinander zu formen. Dabei geht es nicht nur um Diskussion und Austausch, sondern besonders um leibliches Erleben und eigene Erfahrungen.

Tag der Zivilcourage – 19. September

Ich möchte in dieser Session den Tag der Zivilcourage vorstellen und gemeinsam mit den Teilnehmenden überlegen, wie wir ihn vor Ort mit Leben erfüllen können.  Am Tag der Zivilcourage werden jährlich am 19. September bundesweit Aktionen durchgeführt, die Menschen ermutigen sollen, sich in der Öffentlichkeit für den Schutz ihrer Mitmenschen und für unsere demokratischen Werte einzusetzen.
Als ehrenamtlicher Sprecherrat des Bundesnetzwerks Zivilcourage möchte in dieser Session gemeinsam mit den Teilnehmenden Angebote und Beteiligungsmöglichkeiten entwickeln. Gemeinsam bearbeiten können wir Fragen wie: Wo und in welchen Formaten kann der Tag der Zivilcourage stattfinden?
Welche bisherigen Aktionen könnten wir weiterentwickeln? Welche Unterstützung bietet das Bundesnetzwerk Zivilcourage für regionale Projekte und Vorhaben?