Als Maker die Welt von Morgen gestalten – welcher Beitrag kann im Bereich des Klimaschutzes und Nachhaltigkeit geleistet werden?

Cindy Tietge und Constanze Geishauser, Protohaus Makerspace

https://www.protohaus.org/

https://www.instagram.com/protohaus/

www.makeracademy.io

„Die Makerszene machte zu Beginn der Pandemie eindrucksvoll auf sich aufmerksam, indem sie schnelle Lösungen für Schutzausrüstung für Feuerwehr, Krankenhäuser und andere Einrichtungen entwickelte. Durch ein hohes Maß an Vernetzung und Innovation wurden Modelle und 3D-Druckdateien rasend schnell ausgetauscht, verbessert und schließlich dezentral umgesetzt. Dieses Potenzial gilt es zu nutzen, um auch in anderen Bereichen, wie dem Klimaschutz und der Nachhaltigkeit, neue Möglichkeiten zu schaffen. Neben materiellen und innovativen Alternativen zu Alltagsgegenständen, gibt es weitere kreative und spannende Möglichkeiten, sich aktiv dem Umweltschutz zu widmen – vor allem in Form einer Community!

Anhand unserer beiden Urban Farming Projekte „OpenFarmingAI“ und “GreenCell“ laden wir ein, über Möglichkeiten der partizipativen Entwicklung von umweltfreundlichen Konzepten und Produkten zu diskutieren.“

Ausgangslage

  • Wie baut man in Co-Creation und Open Innovation eine Community auf?
  • Wie könnten konkrete Maßnahmen aussehen?
  • Co-Creation: Fokus im Projekt auf gemeinsamer Entwicklung: Auf Augenhöhe wird mit Gesellschaft und Maker:innen zusammengearbeitet.
  • Open Innovation: Weniger gemeinsame Entwicklung im Projekt, sondern Maker:innen entwickeln zuerst und stellen Ergebnisse dann zur Verfügung (open source), begeistern für Forschungsergebnisse und entwickeln Maßnahmen zur Weiterbildung.

Fragen / Herausforderung

  • Wie kann Co-Creation und Open Innovation in Projekten konkret aussehen?
  • Wie schafft man einladende Angebote, die nicht bewertend sind?
  • Welche Meinungen gibt es zu vertikalen Gärten?

Ideen/Rückmeldungen

Urban Farming Projekte „OpenFarmingAI“ und “GreenCell“:

  • Was interessiert die Leute?
  • Wollen sie nachhaltiger handeln und wie?
  • Wie können wir Nutzer:innen frühzeitig einbinden?
  • Was ist das Problem, was ist der Hintergrund vom Austauschen von Pflanzen?
  • Was ist das Bedürfnis von Menschen? Wie gehen wir damit um, dass die Menschen vielleicht nur die Pflanze weggeben und denken, dass das doch schon reicht.
  • Wie Adressieren wir ältere Menschen?
  • Wie laden wir ein ohne zu bewerten?

makerAcademy – was sind die wichtigsten Fähigkeiten, die die neuen Generationen im 21. Jahrhundert benötigen, um als engagierte und selbstwirksame Personen zu agieren:

  • Selbstwirksamkeit kommt derzeit zu kurz: Über den Tellerrand schauen, damit die Schüler:innen sehen, dass sie mehr können, als sie in der Schule lernen.
  • Es ist wichtig, dass Menschen merken, dass sie etwas bewirken, das fördert Selbstwirksamkeit.

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