Video-Podcast: Stadtteilmütter – ein Nachbarschaftsprojekt verbreitet sich in Europa

Eine erste Inspiration kam aus Rotterdam. In Berlin wurde das Integrations- und Bildungsprogramm groß gemacht. Inzwischen sind Stadtteilmütter in vielen deutschen Städten unterwegs, aber auch in anderen europäischen Ländern, Südamerika und den USA.

Kindern aus besonders benachteiligten Quartieren schon in den ersten Lebensjahren einen guten Start zu ermöglichen, ist Ziel der Stadtteilmütter. Stadtteilmütter sind arbeitslose Frauen, die in Gesundheits- und Bildungsthemen geschult werden und dieses Wissen in Familien tragen. Sie sprechen die gleiche Muttersprache, haben Wurzeln im selben Kulturkreis und einen direkten Zugang zu den Familien, die sie besuchen.

Die Idee verbreitet sich auf Leitungs- und Arbeitsebene der Diakonischen Werke in Berlin und inzwischen auch darüber hinaus. Adaptionen finden vor allem im Bereich der schwierigen Finanzierung des Projektes statt.

Henrik Flor

Diplom-Politologe, absolvierte nach dem Studium ein Verlagsvolontariat und betreute danach für eine Kommunikations-Agentur verschiedene Kunden aus der Buchbranche. Er leitete bis 2021 den Bereich Redaktion & Konzeption bei der Stiftung Bürgermut, baute dort das digitale Engagement-Magazin Enter auf und war von Anfang an bei der Entwicklung von opentransfer.de dabei. Henrik Flor ist Gründungsmitglied des Vereins Netzdemokraten, der Partizipationsmöglichkeiten im Internet auslotet.

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