Generationsbrücke Deutschland – nachhaltige Steuerung von Projekten

 

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Franziska Holfert, Generationsbrücke Deutschland, beim openTransfer CAMP am 9. Mai 2014 in Köln

Das Projekt wird derzeit systematisch in ganz Deutschland verbreitet. Franziska Holfert diskutierte in ihrer Session, welche Fragen am Anfang geklärt werden sollten, welche Rolle das Qualitätsmanagement spielt und warum das Soziale ohne Marketing manchmal in den Startlöchern stecken bleibt.

 

Die Generationsbrücke, ein Projekt bei dem Alt und Jung gemeinsam Zeit verbringen, ist 2007 durch das Projekt Bessie’s Hope inspiriert worden und wurde 2009 erstmals in Deutschland umgesetzt. Nachdem das Projekt Erfolge zeitigte, wurde die Projektidee unsystematisch und weitgehend voraussetzungslos weitergegeben. Dies setzte sich fort bis 2012. Zu diesem Zeitpunkt fiel aufgrund des weiterhin hohen Interesses an dem Projekt und der umfangreichen Berichterstattung die bewusste Entscheidung, das Projekt systematisch zu transferieren. So wird das Projekt seit 2013 strategisch ausgerollt. Im Rahmen der damit verbundenen Professionalisierung führte das Team erste Wirkungsanalysen durch und stellte Überlegungen zur weiteren Markenentwicklung an.

Barcamp Köln

Darüber hinaus wurde ein Mission Statement entwickelt. Diese lautet: Die soziale Teilhabe und das Zusammenleben von Alt und Jung soll verbessert sowie die emotionale Qualität des Zusammenlebens erhöht werden. Zur Erreichung dieser Mission wurde folgendes operative Ziel gesteckt: Bis 2019 ist die Generationsbrücke in allen Bundesländern vertreten und kooperiert mit vielen Schulen, Kitas und Pflegeeinrichtungen.

Fragen, Entscheidungen, Ressourcen, Risiken

Um die formulierte Mission zu operationalisieren und den strategischen Transfer professionell zu meistern, gilt es nun, bestimmte Aufgaben anzugehen. Dazu zählen:

  • Zu klärende Fragen identifizieren
  • Die Identifikation zu fällender Entscheidungen
  • Die Bestimmung zu aktivierenden Ressourcen
  • Die Identifikation möglicher Risiken, die leicht aus dem Blick geraten

 

Qualitätsmanagement

Ein zentrales Thema war die Rolle, die das Qualitätsmanagement spielen sollte. Es geht dabei nicht nur um die Entscheidung, ob ein solches eingeführt wird, sondern auch um die Frage, welche Kriterien dem Qualitätsanspruch zugrunde gelegt werden.

So sollte z.B., um die Vertrauensbildung zwischen Alt und Jung tatsächlich zu ermöglichen, eine Reflexion über die Beziehung zwischen den Kindern/Jugendlichen und den Älteren möglich sein. Dies wird derzeit über eine feste Paarbindung über mindestens ein Jahr sichergestellt, die eine dauerhafte Beziehung garantiert.

Ein wichtiges Kriterium ist zudem die Auswahl der Kinder, die an dem Projekt teilnehmen. Wenngleich es kontrovers diskutiert wurde (Ist es nicht anmaßend, Kinder, die bestimmte Kriterien nicht erfüllen, von diesem Angebot auszuschließen?), war klar, dass ein gewisses Maß an Geeignetheit der Kinder notwendig sei, um den Umgang mit Älteren zu meistern. In engem Zusammenhang damit stellte sich auch die Frage, inwieweit man Kindern die Belastung zumuten kann, dass ihr älterer „Partner“ ggf. stirbt. Hier ist zu klären, welche Fortbildungen für die sozialpädagogische Begleitung notwendig ist.

Allgemein müsste also die Frage geklärt werden: Was sind passende Kriterien für das Qualitätsmanagement und wie können diese ausreichend genau gefasst werden? Die Richtschnur, an der man sich dabei orientieren sollte, lautet: so genau wie nötig, so frei wie möglich.

Verbreitung braucht Marketing

Des Weiteren sollte man nicht nur darauf achten, wie das Programm stetig verbessert werden kann. Bei einem systematischen Transfer an möglichst viele Standorte ist auch (1) die Frage zu klären, wie das Marketing verbessert werden kann und (2) die Entscheidung zu fällen, wie viele Ressourcen in die jeweiligen Aufgaben gesteckt werden.

Beim Marketing ist auch die Frage zu beantworten, wer die möglichen Zielgruppen sind, die das Projekt übernehmen könnten (Kitas, Schulleiter, Heimleitungen, etc.). Hier gilt es, die entsprechenden Ressourcen zu aktivieren, um das Projekt zu verbreiten.

Wichtig ist es zudem die Entscheidung, auf welche Weise (Zwischen-)Ziele identifiziert und auch messbar quantifiziert werden. Nicht zuletzt, weil sich das Erreichen von Zielen positiv kommunizieren lässt, sowohl intern, was zur Motivation der Mitarbeiter beiträgt, als auch extern, was bei der weiteren Verbreitung des Projekts helfen kann.

Schließlich sollte man sich darüber klar werden, wie die bisherige Verbreitung des Projekts einzuordnen ist. Ist es ein Hype? Oder ist es fortführbar? Ist die Anzahl der Projektnehmer als Erfolg zu bewerten oder als Misserfolg? Prinzipiell ist eine Überprüfung des Erreichten geboten, und es sollte eine Analyse der Erfahrungen aus den bisherigen Transfers stattfinden.

Geschäftsmodell oder Verbreitung der Idee

Wie so oft beim Transfer stellt sich die Frage: Soll „nur“ die Idee verbreitet werden oder auch ein Geschäftsmodell etabliert werden. Entscheidet man sich für ein Geschäftsmodell, z.B. in Form von kostenpflichtigen Qualitätssiegeln, muss deutlich gemacht werden, was dem Projektnehmer im Gegenzug für eine Gebühr geboten wird. Hier ist es vor allem hilfreich, das vorhanden Know-how und die gemeinsame Qualitätsentwicklung als Kriterium herauszustellen.

http://www.generationsbrücke-deutschland.de/

Lesen Sie hier das Interview mit dem Leiter der Generationsbrücke Deutschland, Horst Krumbach.

Foto: Thilo Schmülgen

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