Wie man einen Wirkungsplan schreibt

Alle Organisationen müssen planen – ihre inhaltlichen Aktivitäten genauso wie die Finanzierung oder ihre Entwicklung. Wie ein solider Wirkungsplan gelingt und wofür man ihn braucht, erklärt Claudia Leißner, ehemalige Investmentmanagerin bei der gemeinnützigen Auridis GmbH.

 

Wirkungsorientierter Businessplan = Wirkungsplan

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Mit dem Leitfaden „Wirkungsplan“ erhalten Sie eine einfache Anleitung zur übersichtlichen Darstellung Ihrer Organisation, Ihrer Wirkung sowie Ihrer Finanzierung in einem umfassenden Dokument. In der Geschäftswelt wird ein solches Dokument häufig als Businessplan bezeichnet. Wir haben uns entschieden, es Wirkungsplan zu nennen. Ob Sie diese Bezeichnung wählen oder lieber „Konzept“, „Businessplan“ oder „Geschäftsplan“ – es ist ein bewährtes Instrument, das sowohl Ihnen als auch Ihren (Finanzierungs-)Partnern einen knappen, aber vollständigen Überblick über die wichtigsten Informationen zu Ihren Vorhaben ermöglicht.

Ich habe den Leitfaden in Zusammenarbeit mit den geförderten Organisationen der Auridis GmbH entwickelt: „Ein gut strukturierter und anschaulich dargestellter Wirkungsplan erlaubt es uns als Förderer, die Vorhaben einer gemeinnützigen Organisation zu verstehen und zu sehen, mit welchen Ressourcen wir die Mission am besten unterstützen können. Außerdem hilft er Ihnen, Ihre Strategie in Worte zu fassen und mit Ihren Stakeholdern zu diskutieren.“ Der Leitfaden basiert auf dem Social Reporting Standard (SRS), dem Standard für die wirkungsorientierte Berichterstattung sozialer Organisationen. Diese Strukturierung erlaubt es Ihnen, den Wirkungsplan später ohne großen Aufwand in Ihren Jahresbericht umzuwandeln. Für die Planung wurde der Social Reporting Standard um weitere Elemente wie Geschäftsmodelldarstellung, Finanzplanung oder Stärken-Schwächen-Analyse aus der Unternehmensentwicklung erweitert.

Den vollständigen Leitfaden inklusive der Anhänge und des Glossars finden Sie hier.

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