Team Offene Gesellschaft: Tisch-Aktivismus für eine wehrhafte Demokratie

 Wouter Bernhardt, Initiative Offene Gesellschaft

Foto: Linda Müller | openTransfer

Die Initiative:

Jedes Jahr organisiert die Initiative Offene Gesellschaft den Tag der Offenen Gesellschaft. Um die Fronten in der Gesellschaft selbst aufzubrechen und in den Dialog zu treten. Unter dem Motto „Tische und Stühle raus“ veranstalten Institutionen, Privatpersonen und Organisationen am dritten Samstag im Juni Aktionen im ganzen Land. Zur Förderung des Dialogs und der Begegnung laden sie Menschen zum Gespräch ein und diskutieren über wichtige soziale und gesellschaftliche Themen.

Worum ging es in der Session?

Wie bringen wir Mama und Papa dazu, Aktivist:innen zu werden? Wie können wir eine Nachbarschaft für politisches Engagement aktivieren? Wie können wir durch lokales Engagement Vertrauen in unsere Demokratie gewinnen? Darum geht es beim „Tisch-Aktivismus“ der Initiative Offene Gesellschaft. Wie funktioniert dieser Tisch-Aktivismus und welche anderen Formate gibt es, um sich nachhaltig zu engagieren?

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Tisch-Aktivismus: Tische und Stühle rausbringen und Menschen am Tag der Offenen Gesellschaft dazu einladen, miteinander zu sprechen. Da kommen manchmal wenige Leute, aber manchmal auch Gruppen mit 100+ Personen zusammen.
  • Wichtig ist es, die Grundregeln der Kommunikation einzuhalten. Dafür hat die IOG eine Dialogbox entwickelt.
  • Es geht darum, Menschen zu erreichen, die sonst nicht erreicht werden. Und diese Menschen die Erfahrung machen, dass sie etwas gestalten können und dass sie Vertrauen in ihre Mitmenschen und die Politik entwickeln.
  • Tischaktivismus geht in die Richtung Organizing. Denn das Verständnis für die eigene Betroffenheit ist die Grundlage für politisches Engagement.

Das openTransfer CAMP Zusammenhalt fand im Rahmen des Programms openTransfer Zusammenhalt der Stiftung Bürgermut statt. Das Projekt wird gefördert durch die Stiftung Mercator. Partner:innen des Barcamps sind das Projekt Diversify der Deutschlandstiftung Integration und die Pochen Biennale.

Hannah Vongries

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