Über den Tellerrand skalieren

Über den Tellerrand Frankfurt ist ein Teil des deutschlandweiten Netzwerkes. In Berlin gegründet, motiviert Über den Tellerrand zu grenzübergreifender Begegnung und Austausch auf Augenhöhe. Mittlerweile umfasst unser Netzwerk interkulturelle Communities in über 40 Städten, die wir Satelliten nennen. In der Session wollen wir erklären, wie Über den Tellerrand mit mobilen Projekten, Netzwerkveranstaltungen, Designelementen, Social Media und digitalen Tools dafür sorgt, dass unter Satelliten Wissen weitergegeben wird – und dass das Netzwerk seit 2015 stetig am Wachsen ist. Die Session soll kein „Frontalunterricht“ darstellen – im Gegenteil, die Teilnehmenden sollen Fragen stellen, die eigenen Erfahrungen teilen und netzwerken.

Austauschrunde: Wachstumsschmerzen bei der Skalierung

Ihr seid bereits skaliert und sucht einen kollegialen Austausch? In dieser Session geht es darum, ganz ehrlich mit anderen Organisationen über die Wachstumsschmerzen der Skalierung zu sprechen! Vor welchen Herausforderungen steht ihr gerade? Was fällt euch zurzeit schwer? In kollegialer Beratung möchten wir uns austauschen, voneinander lernen und beratend zur Seite stehen. Personalführung, IT-Infrastruktur, Prozesse, Qualitätssicherung, Werte – wie machen es andere?

Geschäftsmodell vs. Wirkungsmodell – Wie skalieren wir beides langfristig?

Wir möchten gemeinsam mit euch herausfinden, wie wir als gemeinnützige Organisationen langfristig ein erfolgreiches Geschäftsmodell aufbauen und gleichzeitig unsere Wirkungsziele verfolgen können. Dazu geben wir einen thematischen Impuls über unser Verständnis und die Bedeutung eines Wirkungsmodells. Im Nachgang möchten wir mit euch darüber diskutieren, wie ihr mit der komplexen Herausforderung beide Modelle zu skalieren umgeht.

Hybridisierung navigieren: Digitale und analoge Methoden des Fundraising in der Skalierung

Spätestens seit der Pandemie operieren NPOs in einem Hybridmodus aus analogem und digitalem Vorgehen. Dabei beobachteten wir vom Kirchentag immer wieder, dass der synchronisierte Einsatz digitaler und analoger Methoden oft strategisch eher ungesteuert erfolgt. Die Potenziale der unterschiedlichen Sphären werden dabei vor allem von den Führungskräften gestaltet. In unserer Session möchten wir euch unsere Learnings dazu teilen, vor allem mit Fokus auf das Fundraising als Schlüsselkompetenz in der Skalierung. Lasst uns gemeinsam reinfokussieren, welche Entwicklungen seit der Pandemie angestoßen wurden, wo wir im Fundraising angesetzt haben und das auch weiter tun können, aber auch, welche Ansätze sich als unbrauchbar für das Tagesgeschäft erwiesen haben. Dabei möchten wir mit euch die Zwischenerkenntnisse des Kirchentages teilen und sind auch sehr gespannt auf eure Learnings und Fragen zum Einsatz digitaler und analoger Methoden im Fundraising.

Kollektiv wirken – aber wie?

Die Herausforderungen, denen unsere Demokratie derzeit gegenübersteht, sind riesig und es gilt mehr denn je demokratische Kräfte zu bündeln, um kollektiv ins Handeln und Wirken zu kommen. Doch wie gelingt es uns, über Landes- und Sektorengrenzen hinweg gemeinsam Antworten zu entwickeln? Wir haben mit dem Innovationsprozess von Faktor D genau diesen Versuch gewagt und wollen mit euch Learnings teilen und über Strategien kollektiven Wirkens diskutieren.

Zusammenarbeit von Wissenschaft & Zivilgesellschaft – Wo liegen Chancen und Herausforderungen

Gerade bei der Entwicklung und Skalierung von sozialen Innovationen kann die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis eine wichtige Rolle spielen. Auf welche unterschiedlichen Wissensbestände können Wissenschaft und Praxis zurückgreifen, welche Ziele verfolgen sie hinsichtlich der Kooperation, wie sieht die konkrete Zusammenarbeit aus und welche Chancen und Risiken ergeben sich darauf? Die Session bietet einen kurzen Impuls zum Thema, im Anschluss wird im offenen Gespräch das Thema vertieft.

Gesteigerte Wirkung durch professionalisiertes Wirkungsmanagement

Wirkung ist wichtig, Wirkung ist top! Um Organisationen und Maßnahmen wirkungsorientiert auszurichten, braucht es jedoch ein gutes Wirkungsmanagement. Und das ist sehr facettenreicht: Es reicht von Bedarfs- und Zielgruppenanalyse über Programmentwicklung, Monitoring und Evaluation bis hin zu Fragen der Skalierung und der Organisationsentwicklung. Wir vom WiPraNet – einem Verbund von Wirkungsmanager:innen aus der Praxis – geben Impulse und diskutieren mit Euch über die Rolle von Wirkungsmanager:innen und Methoden, um Wirkungsmanagement professionell weiterzuentwickeln. In dieser Session erhältst Du Einblicke in die neueste Forschung und die Möglichkeit, an Deinem eigenen Wirkungsmanagement zu arbeiten.

Mit Sprache Brücken bauen: Wie wir besser mit der öffentlichen Verwaltung kommunizieren können

„Verwaltung“ klingt nach viel Papierkram und hört sich oft an wie Chinesisch. Dennoch brauchen Soziale Innovator:innen gute Verbindungen in Ministerien, Kommunen und andere öffentliche Institutionen um besser skalieren und wirken zu können.
Wie kann dieses Brückenschlagen noch besser gelingen, indem wir Sprache anders nutzen?
Wir wollen gemeinsam identifizieren welche öffentlichen Kooperations- oder Finanzierungspartner ihr sucht und dann herausfinden wie ihr sie (noch besser?) adressieren könnt.

Recht auf Ganztagsförderung in der Grundschule – große Chance für Bildungsgerechtigkeit?!

Das Recht auf Ganztagsförderung kommt ab 2026 für die Erstklässler:innen und wird bis 2029 schrittweise für alle Grundschulkinder eingeführt. Flächendeckend und gut in der Praxis umgesetzt, kann dies ein großer Hebel für mehr Bildungsgerechtigkeit in Deutschland sein. Gerade in Kommunen, in denen es nicht viele Ganztagsschulen gibt, birgt die Umsetzung aber auch große Herausforderungen: Unter welchen Bedingungen kann sie trotzdem zum Erfolgsmodell werden? Welche Partner müssen im Sinne eines Collective Impact an einen Tisch und wie kann die sektorenübergreifende Zusammenarbeit aussehen? Gibt es Leuchtturmprojekte, die überregional adaptierbar und implementierbar sind?
Wir wollen gemeinsam mit euch weg vom Bildungsfrust und überlegen, wie wir hier – für mehr Chancengerechtigkeit – ins Handeln kommen können.

Team Offene Gesellschaft: Tisch-Aktivismus für eine wehrhafte Demokratie

Wie bringen wir Mama und Papa dazu, Aktivist*innen zu werden? Wie können wir eine Nachbarschaft für politisches Engagement aktivieren? Wie können wir durch lokales Engagement Vertrauen in unsere Demokratie gewinnen?

Während sich die politischen Fronten Jahr für Jahr verhärten, ist es notwendig, die Fronten in der Gesellschaft selbst aufzubrechen und in den Dialog zu treten. Deswegen organieren wir jedes Jahr den Tag der Offenen Gesellschaft. Unter dem Motto „Tische und Stühle raus“ veranstalten Institutionen, Privatpersonen und Organisationen am dritten Samstag im Juni Aktionen im ganzen Land. Zur Förderung des Dialogs und der Begegnung laden sie Menschen zum Gespräch ein und diskutieren über wichtige soziale und gesellschaftliche Themen.

Wie funktioniert dieser „Tisch-Aktivismus“ und welche anderen Formate gibt es, um sich nachhaltig zu engagieren? Darüber würden wir gerne mit euch in unserer Session „Team Offene Gesellschaft“ sprechen.