Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft: „Inklusion ist erreicht, wenn keiner weiß, was das ist“

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Thomas Werner und Andrea Rokuss im Auftrag der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft beim openTransfer CAMP Inklusion in Dortmund am 21.03.2015

 

Was meinen wir, wenn wir über Inklusion reden? Mitunter sehr unterschiedliche Dinge, wie die Session deutlich zeigte. Am Ende war wohl allen Teilnehmern klar, dass es bis zur Selbstabschaffung des Inklusionsbegriffs noch ein sehr weiter Weg ist.

Ausgangspunkt der Session war der Ansatz, den die Montag Stiftung Urbane Räume für die Inklusion in Kommunen erarbeitet hat. Dieser sieht vor, das Bewusstsein bei Bürgerinnen und Bürgern zu schärfen, dass nahezu jede Bevölkerungsgruppe unterschiedlichen Benachteiligungen ausgesetzt ist. Hieraus entwickelte sich eine kontroverse Diskussion um die Frage, was Inklusion eigentlich sei und wer diese definiere. Insbesondere ging es darum, inwieweit beim Thema Inklusion Benachteiligungen der Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt gestellt werden dürften. Es wurde argumentiert, dass der Fokus auf die Benachteiligungen Denkmuster verfestige, die es zu überwinden gelte: Menschen mit Behinderung dürften nicht in erster Linie als hilfsbedürftig dargestellt werden. Dies widerspreche der Grundidee der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Zwar lege die Konvention einen starken Fokus auf Diskriminierung und den Abbau von Benachteiligungen. Dennoch dürfe nicht nur für die Benachteiligungen sensibilisiert werden, sondern auch die Potenziale stärker in den Fokus gerückt werden.

openTransfer CAMP #Inklusion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Streit um die Deutungshoheit

Insoweit greife der Ansatz der Montag Stiftung Urbane Räume, so einige Teilnehmende, zu kurz. Zudem müsse man bei den Benachteiligungen, die Menschen ohne Behinderungen erfahren, sehr genau unterscheiden. Vieles, was als Benachteiligung empfunden werde, sei nicht mit den Benachteiligungen vergleichbar, die Menschen mit Behinderungen erleben. Auch eine temporäre Verletzung mit einhergehender eingeschränkter Mobilität versetze niemanden in der Lage, die Perspektive eines Menschen mit lebenslanger Behinderung einzunehmen. Durch die kontroverse Diskussion wurde deutlich, dass Inklusion von Menschen mit und ohne Behinderung unterschiedlich gedeutet werden kann. Das sollte jeder, der Projekte im Bereich Inklusion plant oder durchführt im Hinterkopf behalten.

Vision oder Pragmatismus?

Neben dieser grundsätzlichen Debatte wurden auch ganz praktische Fragen thematisiert. Zwar dürfe die große Vision – eine inklusive Gesellschaft, in der überhaupt nicht mehr danach gefragt werde, was Inklusion überhaupt sei, da es jedem in Fleisch und Blut übergegangen ist – nicht aus dem Blick geraten. Aber der Fokus solle auf die möglichen kleinen Schritte gelegt werden, die direkt umsetzbar seinen. In der Kommune können dabei ganz unterschiedliche Akteure die Entwicklungen zu einer inklusiveren Kommune vorantreiben: Mal in Form zivilgesellschaftlicher Initiativen, mal von Kommunalverwaltungen und mal von beiden in Kooperation. In jedem Fall zeige sich, dass die Akteure schon allein durch die Beschäftigung mit der Inklusion Erfahrungen sammelten und dadurch einen wichtigen Schritt Richtung inklusiver Kommune machten.

Foto: Andi Weiland

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