FAQs

Hier finden Sie Antworten auf eine Reihe von Fragen zum Stipendium. Ihre Frage ist nicht dabei? Dann kontaktieren Sie uns unter julia.meuter@buergermut.de.

Wer kann an dem Stipendium teilnehmen?
Das Skalierungsstipendium richtet sich an gemeinnützige Organisationen, die ein Projekt, eine Initiative oder ein Programm erfolgreich an einem Ort umgesetzt haben und dieses nun in andere Städte oder Regionen verbreiten möchten. Das Projekt muss bereits entwickelt und erprobt sein. Bewerben können sich Organisationen aus allen thematischen Bereichen.

Wie kann ich mich bewerben?
Die Bewerbung besteht aus drei Schritten.
Im ersten Schritt füllen Sie bitte den kurzen Bewerbungsbogen aus. Dieser ermöglicht uns, Ihr Projekt und Transfervorhaben kennenzulernen. Anschließend prüfen wir, ob Sie alle Kriterien erfüllen und das Projekt Potenzial für den Transfer in andere Städte und Regionen hat.
Sollte dies der Fall sein, senden wir Ihnen einen längeren Fragebogen zu. Hier nehmen wir Ihr Projekt, Ihre Organisation und Ihre Transferpläne genau unter die Lupe.
Im letzten Schritt führen wir ein persönliches Telefonate mit Ihnen, um Sie noch besser kennenzulernen.

Wie viele Organisationen erhalten ein Stipendium?
Pro Durchgang erhalten maximal zehn Organisationen ein Stipendium. Damit ermöglichen wir eine enge und passgenaue Begleitung der Organisationen.

Wie viele Personen können pro Organisation an dem Stipendium teilnehmen?
An den Workshops können maximal zwei Personen pro Organisation teilnehmen, an den Webinaren können selbstverständlich auch weitere Kolleginnen und Kollegen dazu kommen. Kontinuität ist uns sehr wichtig. Das heißt, mindestens eine Person sollte an allen Workshops und Webinaren teilnehmen. Die zweite Person kann, je nach Thema, variieren.

Ich kann nicht an allen Workshops teilnehmen, kann ich mich trotzdem bewerben?
Die Teilnahme an allen drei Vor-Ort-Workshops ist verpflichtend, da sie aufeinander aufbauen.

Wie ist das Stipendium aufgebaut?
Das Stipendium unterteilt sich in drei Stufen. In der ersten Stufe dreht sich alles um die Vorbereitung und Entwicklung einer individuellen Skalierungsstrategie. Am Ende der vier Monate hat die teilnehmende Organisation einen Fahrplan, wie der Transfer gelingen kann. Wer in Stufe 1 überzeugt, kommt in Stufe 2.
In Stufe 2 wird die erarbeitete Skalierungsstrategie weiter ausgearbeitet und umgesetzt. Dies kann die Entwicklung eines Handbuches oder Schulungsmaterialien umfassen, ebenso wie die Akquise und Durchführung eines Pilotstandortes. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten zur Umsetzung einen Transfer-Bonus von bis zu 8.000 Euro.
In Stufe 3 schließlich pitchen die Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Konzepte vor einer Jury aus sozialen Investoren und erhalten die Chance auf weiteres Funding, um mit dem Transfer richtig abzuheben.

Wer sind die Referentinnen und Referenten?
Unsere Referentinnen und Referenten kommen von Organisationen, die bereits erfolgreich ein Projekt verbreitet haben, wie etwa die Eltern AG, wellcome, symbioun oder Education y. Daneben teilen Expertinnen und Experten aus unserer Community ihr Wissen, etwa zum Thema Finanzierung oder rechtliche Grundlagen.

Was ist der Transfer-Bonus?
Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten eine finanzielle Unterstützung bis zu 8.000 Euro als Unkostenbeitrag für die Umsetzung ihres Skalierungskonzepts in Stufe 2 erhalten. Die finanzielle Unterstützung kann für Reisekosten, Personalkosten und Kosten für die Erstellung von Transfermaterialien verwendet werden. Ein Nachweis über die Kosten muss bei der Stiftung Bürgermut zur Prüfung eingereicht werden.

Was sind die Voraussetzungen, um in Stufe 2 und 3 zu kommen?
Voraussetzung ist die Teilnahme an allen Vor-Ort-Workshops und eine erkennbare Entwicklung des Transferkonzepts. Am Ende der Stufe 1 entscheiden wir gemeinsam mit ausgewählten Expertinnen und Experten im Transfer-Check, ob Sie bereit sind für den weiteren Transfer. Geprüft wird zum Beispiel, ob das Konzept stimmig ist und ob Sie ausreichend Kapazitäten und Kompetenzen mitbringen, das Transferkonzept umzusetzen.
Bereits Stufe 1 bietet den Teilnehmenden einen hohen Mehrwert. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten geballtes Wissen, um ihr Transfervorhaben zu entwickeln. Am Ende der vier Monate haben Sie einen Fahrplan, der zu einem späteren Zeitpunkt zum Transfer führen kann.

Gibt es über den Transfer-Bonus hinaus Funding für den Transfer?
Als Stipendiatin oder Stipendiat haben Sie keinen Anspruch auf weiteres Funding durch uns. Wir wissen aber, dass ein erfolgreicher Transfer in der Regel, vor allem zu Beginn, Finanzierung durch Dritte benötigt. Daher ermöglichen wir den Stipendiatinnen und Stipendiaten, die Stufe 2 erfolgreich durchlaufen haben, im Rahmen eines Demo-Days ihre Konzepte einer Jury, bestehend aus sozialen Investoren, zu präsentieren. Überzeugen Sie die Jury und erhöhen damit Ihre Chance, finanzielle Unterstützung für Ihr Projekt zu erhalten.

Welche Kosten kommen auf die Teilnehmenden zu?
Reise- und Übernachtungskosten in Stufe 1 müssen von den Stipendiatinnen und Stipendiaten getragen werden. In Stufe 2 können alle im Rahmen des Transfers anfallenden Kosten anteilig durch den Tranfer-Bonus gedeckt werden. Die Reise- und Übernachtungskosten in Stufe 3 werden anteilig durch die Stiftung Bürgermut übernommen.

Wie viel Zeit nimmt die Teilnahme am Skalierungsstipendium in Anspruch?
Unsere Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Organisationen neben den Vor-Ort-Workshops in etwa 6 Stunden pro Woche am Transferkonzept arbeiten. Dies ist allerdings nur eine grobe Rechnung. Die Zeit, die die Teilnahme am Stipendium in Anspruch nimmt, kann individuell variieren.

Was sind Webinare?
Webinare sind Online-Seminare, an denen Sie bequem vom Büro oder zu Hause aus teilnehmen können. Ein Webinar dauert in der Regel eine Stunde. Es ist nicht nötig, eine Software herunterzuladen. Über die integrierte Chat-Funktion können Sie mit den Referentinnen und Referenten kommunizieren. Alle Webinare werden außerdem aufgezeichnet, so dass Sie sie noch einmal anschauen können.

Wer sind die Transfer-Angel?
Die Transfer-Angels haben alle einschlägige praktische Erfahrung in der Transfer-Begleitung und wurden im Rahmen des Accelerator-Programms fortgebildet. Sie sind Sparring-Partner, stehen der Stipendiatin oder dem Stipendiaten zur Seite, geben Feedback und Tipps. Am Ende jedes Vor-Ort-Workshops formuliert die Stipendiatin oder der Stipendiat die drängendste Frage, die sie oder er bis zum nächsten Workshop gemeinsam mit dem Transfer-Angel klären möchte. Sie oder er tauscht sich ein- bis zweimal im Monat per Telefon, Skype oder E-Mail mit dem Transfer-Angel aus. Wie genau die Zusammenarbeit aussieht, klären die beiden Parteien zu Beginn. Jeder Transfer-Angel betreut maximal drei Organisationen, sodass eine engere Begleitung gewährleistet wird.

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