Fallbeispiel S4D-Netzwerk & Bike Bridge: Kooperation macht krisenfest – Wie Netzwerke Skalierung resilient gestalten

Skalierung erfordert mehr als gute Ideen – sie braucht Strukturen, Beziehungen und gegenseitige Unterstützung. In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Zusammenarbeit zur Widerstandskraft von Organisationen beiträgt – und wie belastbare Kooperationen eine tragfähige Grundlage für nachhaltige Wirkung schaffen können.

Ausgehend von den Erfahrungen aus dem Sport for Development Netzwerk und seiner Entstehung in der Coronakrise erkunden wir gemeinsam, was Kooperation in der Praxis wirklich leistet – in der Krise wie im Wachstum. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Reflexion und übertragbare Prinzipien gelingender Zusammenarbeit.

Fallbeispiel Hacker School: Skalierung beginnt mit einem Nein

Skalierung klingt erstmal nach Wachstum und Erfolg, aber wir mussten lernen, dass der erste Schritt oft das Gegenteil bedeutet: radikale Fokussierung. Nein sagen zu tollen Projekten. Abschied nehmen von Teammitgliedern, die den Weg nicht mitgehen wollen oder können. Und investieren auch in kleinteilige und vorbereitende Schritte: Datenmodelle, Strukturen, Strategien. Alles unter der Oberfläche, bevor überhaupt sichtbares Wachstum entstehen kann.

Wir haben anfangs vieles nicht gut gelöst: Uns zu breit aufgestellt, zu viele Ideen gleichzeitig verfolgt und uns damit selbst überfordert. Heute wissen wir: Ohne Klarheit, strategischen Fokus und resiliente Strukturen geht’s nicht. In dieser Session teilen wir unsere Erfahrungen, Learnings – und auch den einen oder anderen Fuck-Up. Damit ihr es (vielleicht) ein kleines bisschen leichter habt.

Organisationsentwicklung im Spannungsfeld von Resilienz und Skalierung

In diesem Workshop „Skalierung und resiliente Organisationen“ tauchen wir gemeinsam in die Welt der Organisationsentwicklung ein und erkunden, wie Organisationen ihre Resilienz stärken können, um ihre Wirkung nachhaltig zu skalieren. Ihr werdet verschiedene Tools und Ansätze kennenlernen, die euch dabei helfen, Herausforderungen zu meistern und eure Organisationen zukunftsfähig aufzustellen.

Durch den Austausch mit anderen Teilnehmenden und das Erarbeiten von Erfolgsfaktoren bekommt ihr wertvolle Impulse, die euch inspirieren und konkret weiterhelfen, die Skalierung eurer eigenen Organisation voranzutreiben. Seid dabei, wenn wir gemeinsam an Lösungen arbeiten und voneinander lernen!

Wirkung stärkt – Wie gutes Wirkungsmanagement Organisationen resilient macht

Dieser Workshop von der Initiative Wirkungsmanagement (InWi), zeigt praxisnah, warum gutes Wirkungsmanagement Organisationen stärkt – besonders im Skalierungsprozess. Wir teilen Einblicke aus unseren eigenen Erfahrungen und machen deutlich: Wer Wirkung klar definiert und steuert, kann Wachstum gezielt gestalten, Krisen besser meistern und langfristig widerstandsfähig bleiben.

Was ist Housing First, was ist es nicht und was geschieht dazwischen?

Housing First basiert auf acht Grundprinzipien, die den Fachkräften aus der praktischen Arbeit von Housing First Projekten in aller Regel durchaus geläufig sind. Die Genese und die innere Logik dieser Grundprinzipien erschließen sich jedoch nicht unmittelbar von selbst. Außerdem stellen sich in der täglichen Arbeit immer wieder Fragen zur ganz praktisch Umsetzung dieser Prinzipien unter den deutschen, sozialstaatlichen Rahmenbedingungen. In diesem Kontext wiederum kommt es regelmäßig zu Unklarheiten und Unsicherheiten in Bezug auf die sogenannte Programmtreue. Kurzum: Was ist Housing First, was ist es nicht und was geschieht dazwischen?

In die Gewaltspirale und Schutzlosigkeit? Wohnungslosigkeit und häusliche Gewalt

Die Zahl der Frauen, die häusliche Gewalt erfahren, steigt in Deutschland seit Jahren. Auch Kinder leiden unter der Gewalt, selbst wenn diese nicht direkt an sie gerichtet ist. Studien zeigen, dass Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, häufig von Wohnungslosigkeit bedroht werden oder diese erleben. In Situationen prekärer oder fehlender Wohnverhältnisse sind sie oft erneut Gewaltsituationen ausgesetzt. Für wohnungslose Frauen gestaltet sich der Zugang zu Frauenhäusern als Anlaufstelle häufig schwierig. In dieser Session wollen wir diskutieren, welche Bedarfe betroffene Frauen und ihre Kinder haben, welche Hilfs- und Schutzangebote von Institutionen wie dem Justiz- und Hilfssystem bei häuslicher Gewalt bereitgestellt werden und wie diese Angebote ineinandergreifen, um den Schutz von Betroffenen und ihren Kindern sicherzustellen.

Junge Menschen in Wohnungsnot – Lebenslagen und Rechtslage

Wieso geraten junge Menschen in Wohnungsnot? Welche Hürden haben sie zu überwinden und wie könnte ihnen besser geholfen werden? Anhand der Daten zur Wohnungslosigkeit (DzW) der BAG W lassen sich die Lebenslagen von jungen wohnungslosen Menschen aufzeigen, die sich an die Wohnungslosenhilfe wenden. Durch eine Betrachtung der Rechtslage und des Hilfesystems wird verdeutlicht, wo aktuell Probleme bestehen, diese jungen Menschen zielgerichtet zu unterstützen, wer rechtlich betrachtet für diese jungen Menschen Hilfe bereithalten muss und wie diese aussehen müsste.