Willst Du mit mir gehen? – Erfahrungen und Ansätze für Partnerschaften in frühen Phasen eines sozialen Unternehmens

Alleine anpacken ist wichtig. Und gemeinsam bewegt man mehr. Dazu braucht man (starke) Partner:innen an der Seite. Doch gerade in den Anfangsphasen eines sozialen Unternehmens (#Start-up) in Zeiten der Gründung und des Wachstums ist das gar nicht so einfach: „Man“ hat selbst mit „sich“ zu tun, ist unbekannt, es gibt zu viele / zu wenige Partner*innen, Partner*innen können gleichzeitig Konkurrent*innen sein, etc …
In dieser Session wollen wir unsere Situation und Erfahrungen darstellen und mit euch in einen gemeinsamen Austausch über eure Erlebnisse und Gedanken kommen.

Beyond Money: Unternehmen als Partner:innen gewinnen

Viele Unternehmen engagieren sich und leisten einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Blick von gemeinnützigen Initiativen und Organisationen auf Unternehmen ist jedoch oft einseitig. Sie sind potentielle Spender und Sponsoren für Projekte. Dabei könnten sie mit ihren spezifischen Kompetenzen und Ressourcen deutlich mehr zum Lösen von gesellschaftlichen Herausforderungen beitragen, als nur Geld zu geben. Welche anderen Formen des Engagements und der Zusammenarbeit mit Unternehmen gibt es noch? Wie können wir diese schlummernden Schätze heben? Was braucht es für echte Partnerschaften auf Augenhöhe?

Junges Blut in kommunalen Parlamenten

Wir möchten die Teilnehmenden dazu ermutigen, junge Menschen im Wahlkampf für kommunale Parlamente zu unterstützen. Dazu möchten wir mit euch in den Austausch treten zu den Fragen:
Was ist euch bei Abgeordneten wichtig?
Welche Themen seht ihr für die junge Generation, die unbedingt in den Stadt- und Gemeinderäten diskutiert werden müssen?
Wir freuen uns auf eure Anregungen.

demoSlam – mal anders streiten!

Das unterhaltsame Diskussionsformat demoSlam bringt Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zusammen, statt sie in Lager zu spalten. Es bietet den Raum und das Handwerkszeug, um sich anders über gesellschaftliche Streitthemen austauschen zu können: Jenseits der Pro- und Contra-Logik von Debatten. Erfahrt in dieser Session, wie das innovative Diskussionsformat funktioniert und lasst uns diskutieren, wie man mal anders streiten kann.

Nicht nur „die üblichen Verdächtigen“: Menschen an öffentlichen Alltagsorten wirkungsvoll erreichen

Viel Herzblut geht in die Planung und Durchführung von Veranstaltungen – und am Ende kommen überwiegend Menschen, die bereits sehr engagiert und von den eigenen Themen überzeugt sind. Um hier etwas zu verändern, beschäftigen wir uns in dieser Session mit der Frage, wie und wo wir unterschiedliche Menschen mit zivilgesellschaftlicher Arbeit noch besser ansprechen und erreichen können. In der More in Common Forschung zu Begegnung & Zusammenhalt zeigen wir, dass der öffentliche Raum viel Potenzial bietet, sehr unterschiedliche Menschen einzubinden und zusammenzubringen. In unserer Session wollen wir daher Erfahrungen, gute Beispiele und neue Ideen zu Kooperationen zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Betreibern öffentlicher Alltagsorte sammeln und teilen. Am Ende der Session stehen neue Impulse und Inspirationen, um die Reichweite und Wirkkraft der eigenen Arbeit zu erhöhen und noch mehr bzw. andere Menschen zu erreichen.

Netzwerk im Aufbau – wir haben viele Fragen

Seit diesem Jahr bauen wir neue Netzwerkstrukturen für Engagierte auf. Wir sind noch ganz am Anfang und bieten euch in dieser Session einen Einblick in unsere Herangehensweise. Uns interessiert eure Erfahrung, Perspektive und Anmerkungen zum Thema: Wie baue ich eigentlich ein Netzwerk auf – vom Reißbrett bis zum lebendigen Netzwerk?

Aktivismus eine Bühne geben: Führung durch die Veto-Ausstellung

Täglich vollbringen Aktivist:innen und Engagierte Großes. Sie zeigen in Anbetracht drängender gesellschaftlicher Probleme und globaler Krisen kreative Lösungen und verwirklichen Utopien. Ob Queerfeminismus, Antirassismus, Inklusion, soziale Gerechtigkeit, Tierrechte oder Klimagerechtigkeit: Wir geben mit dem Veto Magazin dem häufig gering geschätzten Aktionsfeld Aktivismus ein Podium und stellen Menschen vor, die für Veränderung etwas riskieren. In dieser Session führen wir euch durch unsere Austellung und kommen mit euch darüber ins Gespräch, wie Aktivismus die Bühne bekommt, die er verdient.

Ready to scale – wann sind wir bereit zu wachsen?

Ob aus eigenem Antrieb oder aufgrund von Nachfragen von anderen Orten: Viele gemeinnützige Organisationen wollen wachsen und ihre Wirkung skalieren. Oft führen interne und externe Erwartungen aber dazu, dass soziale Organisationen schneller wachsen möchten, als ihre Strukturen es zulassen. Wann ist ein guter Zeitpunkt zu wachsen und wann sollte man es eher lassen? Wir gehen der Frage nach und machen mit euch den Check.

Diese Session findet in Raum 4 statt.

Skalierung im Rahmen von Projektförderung und vielfältigen Kontexten

Persönliche Begegnungen in Tandems und in Communities zwischen Menschen mit und ohne Einwanderungserfahrung schaffen: Die Idee ist wirksam, wie einfach und es gab großen Bedarf – also haben wir „skaliert“. Doch lokale Kontexte sind sehr unterschiedlich, die Menschen und Bedarfe vielfältig und somit auch die Arbeitsprozesse und der Arbeitsaufwand. Und gesetzte Zielindikatoren in den Projektanträgen sind nicht immer übertragbar. Wann ist dann die Skalierung eigentlich erfolgreich? Und wie verändert sich der Ressourcenbedarf in einem Skalierungsprozess mit vielfältigen Kontexten?

Entlang eigener Skalierungs-Erfahrung bei Start with a Friend werfen wir einen Blick auf konkrete Fragen (für kontextualisierte Antworten), die wir uns selbst als gemeinnützige Organisation und Förderpartner:innen stellen sollten.

Diese Session findet in Raum 4 statt.