Neue Nachbarschaften braucht das Land

13 handverlesene Nachbarschaftsprojekte kamen am vergangenen Wochenende in Frankfurt/Main zusammen. Die Montag Stiftung Urbane Räume lud zur Werkstatt Neue Nachbarschaft – ein pralles Veranstaltungsformat mit viel Expertenrat und Peer-Austausch.

Eine Gruppe Menschen sitzt um einen Tisch herum und diskutiert.

Die einen wollen eine historische Lagerhalle im Hafen von Lübeck zum gemeinschaftlichen Wohn- und Hostelbetrieb machen, die anderen bezahlbaren Wohnraum in einer Frankfurter Citylage schaffen, wieder andere nutzen in Lüneburg leerstehende Gebäude für Kulturveranstaltungen. Sie alle kämpfen mit Herausforderungen, einige kommen nicht voran, andere werden vom eigenen Erfolg überrollt, vielen fehlt Geld oder ein schlagkräftiges Team. Acht Experten waren angereist, um zusammen mit den Initiativen herauszufinden, wo genau es hakt und welche Ansatzpunkte es für Lösungen gibt. Zur Idee der Werkstatt gehört es, dass nicht nur Fachleute ihre Expertise in die Waagschale werfen, sondern auch die anderen Projekte, die vor Ort sind, zuhören, mitdenken, Erfahrungen einbringen, mitdiskutieren. Ein ungewöhnliches Format, um Wissen auszutauschen, das ungewöhnlich gut funktionierte. Weitere Informationen und kommende Termine finden sich auf der Website des Projekts: www.neue-nachbarschaft.de.

Die Werkstatt Neue Nachbarschaft fand in Kooperation mit der Stiftung Bürgermut / openTransfer statt.

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