Banner zur Veranstaltung POLYPROBLEM Camp 2026 gibt zentrale Daten wieder, Hintergrund zeigt Plastikmüll

POLYPROBLEM-Camp 2026: Wechsel-Geld. Wer finanziert die Kreislaufwirtschaft?

Über Geld spricht man nicht? Wir schon. Und am liebsten mit Euch.

Der Übergang zur Kreislaufwirtschaft bietet große wirtschaftliche Chancen, erfordert aber zunächst massive Investitionen. Unternehmen müssen neue, zirkuläre Geschäftsmodelle entwickeln und erproben. Banken und Investoren sind aufgefordert, Risiken anders zu bewerten. Währenddessen kämpfen Impact-Startups um jeden Cent für die Skalierung ihrer Innovationen. Und die NGOs und zivilgesellschaftlichen Initiativen leiden unter rückläufigen Spenden und öffentlichen Zuwendungen.

Wer finanziert die zirkuläre Wende? Wie gelangt das Geld dorthin, wo es wirklich gebraucht wird? Und wie arbeiten Wirtschaft, Investoren, Politik und Zivilgesellschaft dabei wirkungsvoll zusammen?

Diese Fragen bilden den Schwerpunkt unseres zweiten POLYPROBLEM-Camps unter dem Titel „Wechsel-Geld“. Die Einladung richtet sich an alle, die mit praktischen Lösungen an einer zirkulären Zukunft arbeiten. Unabhängig von dem thematischen Schwerpunkt bietet das Barcamp einen offenen Raum für Vernetzung und Austausch unter Engagierten, gegenseitige Unterstützung und Best Practices, fachliche Impulse und neue Werkzeuge für die Praxis sowie Raum zum Auftanken – weil Engagement Kraft und Zusammenhalt braucht.

Daher gilt auch bei der zweiten Auflage unseres Barcamps: Bringt gerne Eure Themen mit, über die Ihr diskutieren oder zu denen Ihr Input erhalten möchtet.

Du bist hier richtig, wenn…

… Du Dich für eine Lösung des Plastikmüll-Problems auf globaler, nationaler oder lokaler Ebene einsetzt,
… Du Dich mit Vermeidung, Mehrweg oder besserem Recycling auseinandersetzt,
… anderen das Engagement für einen verantwortungsvollen Umgang mit Kunststoff erleichtern willst,
… nicht nur Symptome behandeln, sondern langfristig und systemverändernd wirken möchtest,
… Du Bündnispartner:innen und Unterstützer:innen suchst,
… Du Erfahrungen teilen und andere inspirieren möchtest,
… Du in Verwaltung, Politik oder Unternehmen aktiv bist und Bündnisse oder Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Akteur:innen stärken willst,
… Du dem Thema verbunden bist und nach Wegen suchst, aktiv zu werden.

Programm und Teilnahme

Die Veranstaltung findet im Format eines klassischen Barcamps statt. Das bedeutet: Die Teilnehmenden gestalten das Programm des Tages selbst. Jede:r kann eigene Themen einbringen, Fragen stellen oder Erfahrungen teilen. Lasst euch Mut machen, inspirieren oder holt euch Beratung bei unseren Partner:innen vor Ort. Den Ablauf unseres gemeinsamen Tages im MITOSIS LAB findest Du hier.

Die Teilnahme an dem Barcamp ist kostenlos. Für vegetarisch-veganes Essen und Getränke ist gesorgt.

Was erwartet dich?

In weiten Teilen der Gesellschaft weckt der ökologische und soziale Wandel hin zu einem nachhaltigeren Leben und Wirtschaften negative Emotionen. Häufig wird nachhaltiges Handeln mit Zwang und Verzicht in Verbindung gebracht.

Wir sind überzeugt: Für eine erfolgreiche Ressourcenwende braucht es ein neues Narrativ. Motivierend statt belehrend, praxisnah statt theoretisch, ohne erhobenen Zeigefinger, chancen- statt verlustorientiert. Das geht nur gemeinsam. Deshalb bringen wir beim POLYPROBLEM Camp – Neue Narrative für die Kunststoffwende Praktiker:innen aus der Zivilgesellschaft, Sozialunternehmen, der Wirtschaft und der Wissenschaft zusammen.

Friederike Petersen

Friederike Petersen ist in der Stiftung Bürgermut für die Projekte openTransfer Zusammenhalt und D3 - so geht digital verantwortlich. In ihren vorigen Tätigkeiten drehte sich alles um das Engagement und Ehrenamt - mit einem Schwerpunkt auf lebendigen ländlichen Räumen. Friederike studierte Politik- und Islamwissenschaft in Jena und gründete dort zwei Vereine.

Anmeldung

5. November 2025 | 10 Uhr (Einlass ab 9.30 Uhr)

Gutes einfach verbreiten

© Christof Jakob

Auf nach Berlin!

Seid dabei beim zweiten POLYPROBLEM Camp  – dieses Jahr in Berlin. Das POLYPROBLEM Camp 2026 wird im MITOSIS LAB stattfinden, das liegt in Berlin-Neukölln. Ihr erreicht es fußläufig in wenigen Minuten vom U-Bahnhof Rathaus Neukölln oder in rund 30 Minuten von den Bahnhöfen Berlin-Hauptbahnhof oder Berlin-Südkreuz.

Wir freuen uns sehr auf das gemeinsame Austauschen und Diskutieren in den Sessions, die Vernetzung und den Schnack beim Buffet und in der Mittagspause und die inspirierenden Gespräche mit euch! Grundvoraussetzung für die Teilnahme an unserem Camp ist ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander. Diskriminierende Verhaltensweisen werden nicht geduldet. Genaueres erfahrt ihr in unserer Netiquette.

Am Vorabend, dem 4. November, laden wir alle, die schon da sind, zu einem lockeren gemeinsamen Abendessen ein – für noch mehr Zeit zum Austauschen, Netzwerken und Pläne schmieden.

Mehr Informationen findet ihr in unseren FAQs, die wir bis zum Camp ständig erweitern.

Ihr gestaltet das Programm

Ihr sucht Bündnisse für die nächsten Aktionen? Ihr habt Tipps und praktische Erfahrungen, die ihr mit anderen Akteur:innen teilen wollt? Ihr habt Rede- und Austauschbedarf zu einem Thema, das euch unter den Nägeln brennt? Oder ihr möchtet mit anderen Aktivist:innen und Engagierten über eine Frage, eine Projektidee oder eine Herausforderung in den Austausch kommen? Wunderbar! Reicht bis zum 4. November eine Session ein oder bringt eure Session-Idee direkt mit zur Veranstaltung und seid Teil des Programms.

Bereits eingereichte Sessions

Was ist ein Barcamp?

Barcamps sind keine klassischen Konferenzen mit festgelegter Tagesordnung und Vortragenden. Die Teilnehmenden selbst bestimmen das Programm! Auf einem Barcamp kann jede:r die eigene Expertise, eine eigene Frage, Herausforderung oder Idee mitbringen, die in einer Session mit anderen besprochen werden kann. In den 60-minütigen Sessions kann es um die unterschiedlichsten Fragestellungen rund um das Barcampthema gehen.

Ansprechpartner:innen

Uwe Amrhein
E-Mail: uwe.amrhein@roechling-stiftung.de Telefon: 0171 81 98 244

Wer wir sind?

Das Barcamp findet im Rahmen der Initiative POLYPROBLEM statt, die gemeinsam von der gemeinnützigen Röchling Stiftung und dem Beratungshaus WIDER SENSE ins Leben gerufen wurde.

Die Röchling Stiftung fördert zivilgesellschaftliche Initiativen und Forschungsprojekte, die zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Kunststoffen im Sinne einer Kreislaufwirtschaft beitragen. WIDER SENSE unterstützt Unternehmen und Stiftungen dabei, sozialen Wandel wirkungsvoll zu gestalten.

Operativer Umsetzungspartner des Camps ist die Stiftung Bürgermut.