Mehr Kreislaufläden als McDonald’s? Ein Finanzierungsmodell für zirkuläre Nachbarschaften
Aus der Kreislaufwirtschaft wird erst dann eine Circular Society, wenn Reparieren, Leihen und Teilen so selbstverständlich zum Alltag gehören wie der Supermarkt um die Ecke. Dafür braucht es einen Kreislaufort in jeder Nachbarschaft. Der Kreisler in Neukölln ist der Pilot dafür: Ein Gewerbeleerstand einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft wurde zum Reparatur- und Leihladen, den einkommensabhängige Mitgliedschaften langfristig tragen. Diesen Pilot bauen wir als Social Franchise zu einem Verbund von Standorten aus. Die Standorte sollen Wissen, Standards und administrative Infrastruktur teilen und die Finanzlast zwischen wohlhabenderen und ärmeren Nachbarschaften ausgleichen. Mit Euch wollen wir diskutieren, wie sich ein solcher Verbund aufbauen und finanzieren lässt und welche Rolle Wohnungsunternehmen, Kommunen und Herstellerverantwortung dabei spielen können.
