Rückblick: Zu Besuch bei… IBUG – Festival für urbane Kunst

Bei unserer zweitägigen Werkstatt-Reise zur IBUG in Riesa lernten wir von einem Festival, das seit 20 Jahren Industriebrachen mit urbaner Kunst neu belebt. In diesem Jahr war der ehemalige Getreidespeicher der Muskator-Werke Standort des Kulturevents. Wo früher 40.000 Tonnen Getreide lagerten, sind Murals, Installationen und Lichtkunst entstanden – auf einem Gelände, das das Stadtbild prägt und eng mit der Geschichte der Stadt verbunden, im Alltag aber nicht zugänglich ist. Möglich wird das durch die intensive Planung und Nutzbarmachung durch das ehrenamtliche IBUG-Team, das im Kern aus 60 Personen besteht und an den Festivaltagen auf rund 120 anwächst.

Gemeinsam mit unseren Teilnehmenden haben wir erkundet, wie aus Leerstand neue Möglichkeitsräume entstehen, wie die Zusammenarbeit mit der Verwaltung gelingt, um Bauanträge, nötige Konzepte und Zwischennutzungen zügig zu ermöglichen, und welche Impulse sich auf die eigene Praxis übertragen lassen.

🎧 Ihr wollt mehr über die IBUG erfahren? Dann hört doch mal in ihren Podcast rein: Im Brachencast werden Themen und Erfahrungen des Vereins vorgestellt.

Friederike Petersen

Friederike Petersen ist in der Stiftung Bürgermut für die Projekte openTransfer Zusammenhalt und D3 - so geht digital verantwortlich. In ihren vorigen Tätigkeiten drehte sich alles um das Engagement und Ehrenamt - mit einem Schwerpunkt auf lebendigen ländlichen Räumen. Friederike studierte Politik- und Islamwissenschaft in Jena und gründete dort zwei Vereine.