#otc17 Flucht und Integration in Kassel

Nach openTransfer Camps in Berlin, München und Düsseldorf zu den Themen Flucht und Integration kam das Barcamp-Format der Stiftung Bürgermut am 18. Februar 2017 erstmals ins nordhessische Kassel. Wie aus der Willkommenskultur eine nachhaltige Bleibekultur wird, haben 135 Engagierte, Newcomer und Locals in 28 Sessions diskutiert.


Mit dem Duft nach Waffeln und frischem Kaffee startete am Samstag, pünktlich um 9:30 Uhr, das openTransfer CAMP in der Kasseler Sparkasse. Nachdem Katarina Peranic und Frank Gerhold die gemeinsame Veranstaltung der Stiftung Bürgermut und von People Like Me eröffneten, begrüßte der Hausherr, Wolfram Ebert, die Barcamperinnen und Barcamper. Er freute sich, dass sein Haus der Vernetzung ehrenamtlicher Tätigkeit Rückenwind geben kann.

Fotocredit: Mohammad Mahayni / openTransfer.de

Bevor es jedoch mit der großen Vorstellungsrunde weiterging, bei der sich alle 135 Teilnehmende mit Namen, Organisation und Hashtag präsentierten, stellte Ali Can, der Gründer der Hotline für Besorgte Bürger, seine ehrenamtliche Arbeit vor. In seinem Impulsvortrag erklärte er, wie man sogar einer Pegida-Demo mit Nächstenliebe begegnen kann.

Mit der Sessionplanung wurde es dann konkret: Insgesamt 28 Sessions kamen zustande, die Themenpalette reichte von Arbeitsmarktintegration, interkultureller Kompetenz und gewaltfreier Kommunikation bis hin zu Bildungsangeboten von jungen Geflüchteten in Erstaufnahmeeinrichtungen und dem Einbinden von Migrantinnen und Migranten, speziell Geflüchtenen, in ehrenamtliche Aktivitäten. (Die ausführlichen Dokumentationen der einzelnen Sessions erscheinen in Kürze am Ende dieses Berichts)

Sessionplan des openTransfer CAMPs Kassel auf einer Stellwand

Den Veranstaltern war es kaum möglich, das pünktliche Ende der Sessions anzumahnen, so groß war das Interesse am Thema. 45 Minuten waren immer zu kurz. Die gesamte Pause wurde durchdiskutiert, Ideen und Lösungsansätze für die aktuellen Herauforderungen wurden eingesammelt und nächste Projekte angedacht. Dann ging es direkt in die nächste Session.

Einen herzlichen Dank die Landesstiftung Miteinander in Hessen für die Förderung und an die Kasseler Sparkasse für die fantastische Unterstützung im Vorfeld, die grandiosen Räume und die leckere Verpflegung!

FOTOS

Hier geht es zum Flickr-Album.

Alle Fotos: Mohammad Mahayni / openTransfer.de

 

NACHBERICHTE

Kasseler Sparkasse: http://www.rueckenwind-fuer-unsere-region.de/projekte/das-opentransfer-camp-kassel/

Freiwillig in Kassel e.V.: http://www.freiwillig-in-kassel.de/de/otc_17_impressionen

DOKUMENTATION DER SESSIONS

Ein Schild zeigt das openTransfer LogoFlüchtlingshilfe Witzenhausen: Integration durch freiwilliges Engagement

Geflüchtete Menschen ins Ehrenamt bringen? Wie kann man Neuankömmlingen, die keine Erfahrung mit dem Ehrenamt besitzen, für eine freiwillige Tätigkeit begeistern?

http://www.opentransfer.de/?p=9733

 

Eine junge Frau steht vor einem Roll-up.Freiwillig in Kassel: Hilfen für Helfer

In einer Notsituation schaut man zuerst auf die Menschen, denen geholfen werden muss. Was aber passiert mit den Helferinnen und Helfern, die einer belastenden Situation ausgesetzt sind und selbst Hilfe benötigen?

http://www.opentransfer.de/?p=9727

 

Eine Frau sitzt an einem Tisch und erklärt etwas. Ein Mann hört zu.Alltagsbegleiter: Einsatz in vier Wänden

Wenn Geflüchtete ihre erste eigene Wohnung beziehen, ändert sich für sie vieles. Alltagsbegleiter sollen bei Renovierung, Umzug und dem Einleben in der neuen Nachbarschaft helfen.

http://www.opentransfer.de/?p=9723

 

Etwa hundert Menschen stehen in einem Foyer.Die Kopiloten: Radioprojekt mit geflüchteten und nicht-geflüchteten Menschen

Die Kopiloten stellten ihr Radioprojekt vor. Die Sessionteilnehmenden gaben Anregungen und hatten gleich mehrere Anregungen.

http://www.opentransfer.de/?p=9715

 

Ein Mann spricht zu einer Gruppe Menschen, die um ihn herum sitzt.Indimaj: Wie gegenseitiges Verständnis gelingt

Warum kommt es so häufig zu Missverständnissen zwischen Engagierten und Geflüchteten. Arras Marika warb für gegenseitiges Verständnis und diskutierte mit den Sessionteilnehmenden, welche Art von Integration sie sich wünschen.

http://www.opentransfer.de/?p=9712

 

Ein dutzend Menschen sitzen in einem Konferenzraum um einen Tisch herum.Freiwillig in Kassel! e.V. / Bengi e.V.: Patenschaften für Geflüchtete

Der interkulturelle Frauenverein Bengi und die Kasseler Freiwilligenagentur fördern Patenschaften für Geflüchtete. Trotz leicht unterschiedlicher Ansätze stehen beide Projekte vor ähnlichen Herausforderungen. Wie können die Projekte weiterentwickelt werden? Wie können weitere Menschen erreicht und aktiviert werden?

http://www.opentransfer.de/?p=9753

 

Ein Mann steht vor einer Leinwand, auf der eine Präsentation läuft.Landkreis Kassel: Refugees Day

Bijan Otmischi stellte den Refugees Day vor. Ähnlich wie beim Girls und Boys Day schnuppern beim Refugees Day Geflüchtete in alle möglichen Berufe rein. Bei einem solchen Tag können sie Fragen klären wie: Interessiert mich dieser Beruf? Ist die Ausübung meines erlernten Berufs in Deutschland ähnlich der in meiner Heimat? Welche Anforderungen werden an mich gestellt?

http://www.opentransfer.de/?p=9757

Mehrere Mensche sitzen in einem Stuhlkreis und diskutieren.Universität Kassel: Quasi-Schule für Flüchtlingskinder

Geflüchtete Kinder und Jugendliche in Erstaufnahmeeinrichtungen auf schulische Strukturen und Abläufe vorbereiten: Das ist die Idee der „Quasi-Schule“, die Studierende der Universität Kassel eingerichtet haben. Die Studierenden berichten von den Herausforderungen und Erfolgen.

http://www.opentransfer.de/?p=9762

 

Mehrere Menschen sitzen in einer Reihe und gucken aufmerksm nach links.Pro Familia: erfolgreiche Kommunikation zwischen Männern und Frauen

Wie ist gute Kommunikation zwischen Männern und Frauen über Sexualthemen möglich? Auf was muss dabei geachtet werden? Dirk Wichmann schilderte, wie man sensible Themen ansprechen kann und welche Angebote Pro Familia in diesem Bereich macht.

http://www.opentransfer.de/?p=9765

 

Zehn Leute sitzen in einem Konferenzraum um einen Tisch herum.QuaTeF – Berufsqualifizierung in Technik für Flüchtlinge

Jutta Emde stellte auf dem openTransfer CAMP das Projekt „QuaTeF“ mit all seinen Erfolgen und „Stolpersteinen“ vor. In der Diskussion kamen die Fragen nach einer aussagekräftigen Zertifikatsform sowie nach einer potenziellen Ausweitung des Angebots in Richtung Kassel auf.

http://www.opentransfer.de/?p=9768

 

Eine Veranstaltung von

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