Sessionvorschläge openTransfer CAMP Inklusion 2016

Am 30. Januar 2016 findet in München das erste openTransfer CAMP zum Thema Inklusion statt. Das openTransfer CAMP ist keine klassische Tagung, sondern ein Barcamp. Das heißt: alle werden selbst aktiv, bestimmen das Programm mit und bringen ihre Fragen und Ideen ein. Über den Tag verteilt finden in vier Zeitblöcken parallel verschiedene Workshops statt. Diese Workshops heißen auf dem Barcamp Sessions.

 

Wie kann ich einen Sessionvorschlag machen?

Auf dieser Seite sammeln wir eure Sessionvorschläge. Wenn du schon jetzt eine Idee für eine Session hast, dann teile uns das bitte mit. Schreib deinen Vorschlag entweder als Kommentar auf diese Seite oder schicke ihn uns per Mail an: info @ buergermut.de. Du kannst ihn aber auch in unser Google-doc eintragen. Denk dabei bitte daran, einen aussagekräftigen Titel für deinen Sessionvorschlag zu wählen, den Inhalt der Session in zwei bis drei Sätzen zu erklären und deinen Namen und evtl. dein Projekt anzugeben. Übrigens: Die Sessions haben keine formale Beschränkung. Vortrag, Podiumsdiskussion, Spiel, Workshop oder etwas ganz anderes – alles ist erlaubt!

Die Sessionvorschläge im Überblick

Kampagnen für alle! – Tobias Polsfuß und Cinderella Glücklichwww.campaignboostcamp.de

Wir möchten Euch unseren Leitfaden für inklusives Campaigning vorstellen. Neben allgemeinen Tipps zur Kampagnenarbeit bietet die Broschüre eine Anleitung für inklusive Sprache, Bilder und Inhalte. Es werden Werkzeuge zur barrierefreien Kommunikation im Web genannt und Tipps für gedruckte Materialien gegeben. Zusätzlich findet man Hinweise, um bei Veranstaltungen Barrieren abzubauen.

Orte für Rollstuhlfahrer – Hanne Kamali und Christiane Maier-Stadtherr vom CBF Münchenhttp://www.cbf-muenchen.de
Der CBF München sammelt seit ca 2007 Daten zu barrierefrei zugänglichen Orten in und um München. Die Daten sind auf einer Homepage allgemein zugägnlich. Hanne Kamali erzählt, was bei der Datenerfassung zu beachten ist – und warum Selbsauskünfte oder die Wheelmap nicht immer optimale Informationen liefern.

Transfer-Sprechstunde – Julia Meuter und Henrik Flor von der Stiftung Bürgermut – www.openTransfer.de

Hat Ihre Organisation Wachstumsschmerzen? Bereiten Ihnen Finanzierung, Freiwilligenmanagement oder strategische Überlegungen Kopfschmerzen? Dann besuchen Sie unsere Sprechstunde für Initiativen und andere Organisationen, die an eine Verbreitung denken oder schon an mehreren Standorten aktiv sind. Julia Meuter leitet in der Stiftung Bürgermut die Transfer-Beratung. Henrik Flor ist Redaktionsleiter und hat diversen Organisationen bei der Verbreitung über die Schulter geschaut. Nach einer kurzen Anamnese finden wir hoffentlich schnell das richtige Rezept, um Ihnen den Weg zur Skalierung zu ebnen.

Barrieren in der Mediennutzung – Anne Haage, TU Dortmund, Fak. Rehabilitationswissenschaften

Wir arbeiten derzeit an einer Studie zu “Medialen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen” und untersuchen das Medien-Nutzungsverhalten von Menschen mit Behinderung. Ziel ist es, die Nutzer_innenperspektive in den Mittelpunkt zu stellen: Auf welche Barrieren und Hürden stoßen Nutzer_Innen bei der Nutzung von Massenmedien, was sind ihre Erwartungen und Bedürfnisse? In der Session geht es vor allem darum, Erwartungen an die Studie und an (Massen)medien in Hinblick auf die Zugänglichkeit zu diskutieren. http://www.kme.tu-dortmund.de/cms/de/Forschung/Aktuell/Studie-zur-Mediennutzung-von-Menschen-mit-Behinderungen/index.html

Der ganz normale Wohnsinn – eine Internetplattform für inklusives Wohnen – Tobias Polsfuß

Ich rufe gerade eine Internetplattform ins Leben, die Wohngemeinschaften für Menschen mit und ohne Behinderungen besser vernetzen und bekannter machen soll. Langfristig sollen hier alle, die selbst eine inklusive WG gründen wollen, Beratung und Unterstützung bekommen. Von der Session erhoffe ich mir hilfreiches Feedback und tatkräftige Unterstützer*innen für meine Idee!

Barrierefreie Orte mappen mit TransforMap

Referent: Thomas Schwab, Referent für Bildung für nachhaltige Entwicklung bei BenE München e.V.

Es gibt immer mehr Karten die vor Ort alles mögliche sichtbar machen. Um besser mit dieser Vielfalt an Karten umgehen zu können hat eine Projektgruppe letztes Jahr TransforMap als „Mutter vieler Karten“ geschaffen. Dabei orientiert sich die online Plattform an Orten die dem Gemeinwohl dienen oder an dem die wichtigsten Bedürfnisse möglichst nachhaltig gestillt werden können. Bei all diesen Orten ist es möglich anzugeben, ob sie voll, teilweise oder nicht barrierefrei sind. Gleichzeitig können die angezeigten Ergebnisse auch danach gefiltert werden. Die Karten (Öko, Fair Trade, Second Hand etc.), verwenden als technische Basis Open Streetmap und können von jedem/jeder bearbeitet werden. Der Workshop stellt TransforMap vor und lädt eine, selbst Orte einzutragen. http://transformap.co/

Herausforderung digitale Barrierefreiheit
Michael Rüben, Förderung, Nadja Ullrich, Aufklärung, Aktion Mensch e.V.

Die Aktion Mensch tut vieles, was zur Barrierefreiheit beiträgt. Im Jahr 2016 möchte sie ihr Engagement zur Barrierefreiheit bündeln und weiterentwickeln, auch und gerade im Bereich digitale Barrierefreiheit.
Dazu brauchen wir Eure Anregungen, um zu erfahren, welche Maßnahmen, Themen, mögliche Finanzierungen es dazu braucht.
Dies wird eine Ideenbörse. Ihr seid gefragt!

Digitale Barrierefreiheit verstehen und mit “Bordmitteln” prüfen.
Jörg Morsbach ist Geschäftsführer der Agentur anatom5. Er ist verantwortlich für Accessibility-Standards, Arbeitsabläufe und Qualitäts-Sicherung.
Barrierefreiheit im Internet ist Expertensache? In der Umsetzung vielleicht. Aber
Webseiten kann wirklich jeder testen. Mit einfachen Tests kann jeder Mensch echte Fehler der Barrierefreiheit aufdecken.

Dafür muss man sich über Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten bewusst sein. Man muss vor allem die Barrieren der anderen Nutzer kennen. Ich würde das Thema gerne als Workshop mit offenem Erfahrungs-Austausch angehen. Gerne können wir auch Web-Projekte auf Wunsch gemeinsam testen.
Mehr über mich: http://goo.gl/SHa1KB

Social Media als Sprachrohr für Autisten
Aleksander Knauerhase, Dozent und Referent für Autismus und Inklusion

Viele sprechen in Verbindung mit Social Media von Barrieren. Für autistische   Aktivisten ist Social Media ein Sprachrohr dass es den Aktivisten erst erlaubt zu Wort zu kommen und damit Barrieren zu überwinden. Eine Session über die Chancen die sich Autisten bieten, Aktionen der letzten zwei Jahre, das Problem der „Bubble“ und Barrieren die im „echten Leben“ entstanden sind.
https://quergedachtes.wordpress.com/

 

Ein Kommentar bei “Sessionvorschläge openTransfer CAMP Inklusion 2016

  1. Social Media als Sprachrohr für Autisten

    Aleksander Knauerhase, Dozent und Referent für Autismus und Inklusion

    Viele sprechen in Verbindung mit Social Media von Barrieren. Für autistische Aktivisten ist Social Media ein Sprachrohr dass es den Aktivisten erst erlaubt zu Wort zu kommen und damit Barrieren zu überwinden. Eine Session über die Chancen die sich Autisten bieten, Aktionen der letzten zwei Jahre, das Problem der „Bubble“ und Barrieren die im „echten Leben“ entstanden sind.
    https://quergedachtes.wordpress.com/

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