Transfer zwischen Freiwilligenagenturen – wie es bei den Sprachpaten geklappt hat

Wie sieht ein Projekttransfer von Freiwilligenagentur zu Freiwilligenagentur aus? In Niederbayern haben die Ehrenamtsvermittler in Straubing das Projekt „Sprachpaten“ an den Nachbarlandkreis weitergeben. Im Audio-Interview erzählt Agathe Schreieder von der Freiwilligenagentur Dingolfing-Landau, wie es funktioniert hat.

Niederbayern gehört zu den Regionen, die einen verstärkten Zuzug von Migranten erleben, die wenig oder gar kein Deutsch sprechen. Um Kindern den Einstieg in die Schule und das Ankommen in einer anderen Gesellschaft zu erleichtern, initiierte die Freiwilligenagentur Straubing 2010 das Projekt „Sprachpaten“. Engagierte Bürger treffen sich regelmäßig mit nicht-deutschsprachigen Schülern und üben spielerisch die neue Sprache.

Da der Bedarf im Nachbarlandkreis Dingolfing-Landau ebenso groß war, übernahm die dortige Freiwilligenagentur das Projekt. Deren Leiterin, Agathe Schreieder, erzählt im Interview, wie genau der Transfer „unter Kollegen“ aussah. Sie ist sich sicher, dass es das Projekt in Dingolfing nicht geben würde, wenn nicht an anderem Ort jemand das Modell bereits entwickelt und erprobt hätte. Nur mit der Unterstützung der Straubinger Kollegen und den schlüsselfertigen Konzepten gelang der Transfer auch mit schmalen zeitlichen und finanziellen Ressourcen. Schreieder berichtet hier zudem von dem besonderen Format, das die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Bayern (lagfa) etabliert hat, um den Transfer von Projekten zu erleichtern.

www.fwa-dingolfing-landau.de

http://www.lagfa.de/lagfa_bayern_a_aktuelles.htm

 

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