Wie können Förderer Zivilgesellschaft beim Umgang mit Digitalisierung unterstützen?

Das Icon, das für Session-Dokumentationen steht.Dr. Thomas Leppert, Robert Bosch Stiftung, auf dem openTransfer CAMP #Digitalisierung am 22. Juni 2017 in Berlin

Zum Abschluss des openTransfer CAMPs #Digitalisierung sammelte Dr. Thomas Leppert gemeinsam mit den Teilnehmenden Erkenntnisse des Tages. Es entstand eine Liste von Leitlinien, die zivilgesellschaftlichen Organisationen dabei helfen, sich in einer digitalisierten Welt zu bewegen.

Empfehlungen aus dem Kreis der Teilnehmenden für Nonprofits

    • Online ist nicht alles. Das Zwischenmenschliche muss bleiben, das Zusammenspiel offline und online bleibt wichtig.
    • Empfehlenswert: ein „digital detox“, also eine bewusste, zeitlich begrenzte Abstinenz von Online-Medien.
    • Die Diskussion, was die Digitalisierung mit der Zivilgesellschaft insgesamt macht, steht noch aus. Entscheidend: Die Zivilgesellschaft muss das Thema Digitalisierung mitgestalten und darf es nicht an sich vorbei ziehen lassen.
    • Zwei Dinge sollten immer zusammengedacht werden: Digitalisierung und Ethik.
    • Nötig ist mehr Kooperation zwischen etablierten Verbänden und neuen Initiativen.
    • Vernetzung, um Parallelstrukturen zu vermeiden, ist sinnvoll.
    • Erst Wirkungsmessung verrät, was unser Tun tatsächlich bringt.
    • Ressourcen: Jede Organisation sollte wissen, was sie kann und was sie braucht

 

Ein Mann spricht vor einer Menschenmenge in ein Mikrofon.

Teilnehmende wünschen sich Unterstützung
Diese Bereiche nannten die Teilnehmenden der Session als es um die Frage nach Unterstützungsbedarfen ging:

  • Beratung, Evaluation, Vermittlung durch Expertinnen und Experten
  • Eine Datenbanken mit Best-practice-Beispielen und Ressourcen
  • Seminare, um im Umgang mit digitalen Tools geschult zu werden
  • Vernetzung über das eigene Handlungsfeld hinaus
  • Austauschveranstaltungen zum Thema Digitalisierung, z.B. dezentrale OpenTransfer CAMPs

Foto: Milos Djuric

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